Mehr Leichtigkeit für Eltern #006: Wer ist verantwortlich für meine Gefühle?

Eine Frau der ihre Kaffeetasse herunterfällt und zerspringt

Der Schlüssel zu mehr Leichtigkeit im Familienalltag

Kennst du solche Situationen?

  • Dein Kind verhält sich „schwierig“ – und du wirst wütend
  • Jemand sagt etwas – und du fühlst dich verletzt
  • Dein Alltag läuft anders als geplant – und du bist gestresst

👉 Schnell denken wir:
„Die Situation oder mein Kind ist schuld an meinem Gefühl.“

Doch genau hier liegt ein entscheidender Perspektivwechsel:

👉 Du bist verantwortlich für deine Gefühle – nicht dein Kind

In diesem Artikel erfährst du:

  • Warum nicht dein Kind deine Gefühle verursacht
  • Wie deine Gedanken deine Emotionen beeinflussen
  • Eine einfache Übung, um deine Gefühle zu verändern
  • Und die 3 Phasen emotionaler Verantwortung

Wer ist wirklich verantwortlich für deine Gefühle?

Stell dir folgende Situation vor:

Dein Sohn kommt nach Hause – und bringt spontan einen Freund mit.

Du fühlst:

  • Wut
  • Ärger
  • Überforderung

👉 Ist dein Kind dafür verantwortlich?

Die ehrliche Antwort: Nein.

Dein Kind ist nur der Auslöser
die eigentliche Ursache sind deine Gedanken.

Deine Gedanken bestimmen deine Gefühle

Je nachdem, was du denkst, verändert sich dein Gefühl:

🧠 Gedanke 1:

„Wie kann er einfach jemanden mitbringen?!“

➡️ Gefühl: Wut

🧠 Gedanke 2:

„Jetzt kann ich nicht in Ruhe entspannen.“

➡️ Gefühl: Frustration

🧠 Gedanke 3:

„Oh schön, dann habe ich jetzt Zeit für mich.“

➡️ Gefühl: Leichtigkeit

👉 Die Situation ist gleich – nur deine Gedanken ändern sich.

Und damit auch dein Gefühl.

Woher kommen deine Gedanken?

Deine Gedanken entstehen durch:

  • deine Kindheit
  • deine Erfahrungen
  • deine Prägungen

Vielleicht hast du früher oft gehört:
„Pass doch auf!“
„Das darf nicht passieren!“

👉 Diese inneren Stimmen wirken bis heute.

Die gute Nachricht: Du kannst deine Gedanken verändern

Und damit auch deine Gefühle.

Eine gute Methode dafür ist:

Das ABC der Gefühle

A = Auslöser

👉 Was ist passiert?

Beispiel: Dir fällt eine Tasse herunter

B = Bewertung (Gedanke)

👉 Was denkst du darüber?

„Ich bin so ungeschickt!“

C = Konsequenz (Gefühl)

👉 Was fühlst du?

  • Stress
  • Ärger
  • vielleicht sogar Scham

Und jetzt kommt der Schlüssel:

👉 Du kannst deine Bewertung verändern

Zum Beispiel:

„Das passiert jedem mal.“
„Ist nicht schlimm.“

➡️ Neues Gefühl:

  • Entspannung
  • Leichtigkeit
  • vielleicht sogar Humor

Die 3 Phasen emotionaler Verantwortung

Menschen durchlaufen oft drei Entwicklungsstufen:

Phase 1: Ich bin verantwortlich für die Gefühle anderer

Du denkst:

  • „Was denken die anderen?“
  • „Ich muss es allen recht machen“

👉 Du verlierst dich selbst.

Phase 2: Ich kümmere mich nur um mich

Du merkst:
„Ich komme zu kurz.“

➡️ Du richtest den Fokus auf dich
➡️ wirkst manchmal egoistisch

Phase 3: Balance & Mitgefühl

👉 Die gesunde Mitte:

  • Du achtest auf deine Bedürfnisse
  • Du siehst auch die Bedürfnisse anderer
  • Du handelst aus Mitgefühl – nicht aus Schuld

Warum das für dich als Elternteil so wichtig ist

Wenn du verstehst:

👉 Ich bin verantwortlich für meine Gefühle

Dann passiert etwas Kraftvolles:

  • Du reagierst weniger impulsiv
  • Du bleibst handlungsfähig
  • Du wirst innerlich ruhiger

Und das wirkt direkt auf dein Kind.

Fazit: Deine Gedanken sind der Schlüssel

Niemand kann dir ein Gefühl „machen“.

👉 Deine Gedanken entscheiden, was du fühlst.

Und genau darin liegt deine Stärke:

  • Du bist nicht mehr abhängig von äußeren Umständen
  • Du kannst bewusst reagieren
  • Du gewinnst innere Freiheit

👉 Das ist echte Leichtigkeit im Familienalltag